Elektra

Hugo von Hofmannsthals „Elektra“ habe ich nicht nur zweimal inszeniert, sondern auch unzählige Male als szenische Lesung vorgetragen.
Das Werk bietet sich, finde ich an, weil es, in sinnvoller Kürzung, eigentlich nur aus Dialogen besteht, an denen man wunderbar seine Wandlungsfähigkeit im Vortrag zeigen kann. Dennoch ist es, wie „Enoch Arden“ auch, ein Kraftakt für die Stimme. Aber das war etwas, was mich stets besonders reizte.

In den beiden Inszenierungen habe ich beide Male versucht werkgetreu und trotzdem modern und „off“ zu sein.
Die erste Inszenierung war 2002 und damals waren, neben den vier Hauptrollen Elektra, Chrysothemis, Klytämnestra und Orest, auch noch Aegisth und drei Mägde auf der Bühne.
In der zweiten Inszenierung 2007 waren es dann nur noch die vier Hauptrollen.